09.06.2011, 22:03 Uhr
Mit der schnellsten 200-Meter-Zeit der WM-Saison ist Superstar Usain Bolt sofort an die Spitze der Jahresweltbestenliste gesprintet. In starken 19,86 Sekunden gewann der 24 Jahre alte Jamaikaner beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Oslo auch sein 14. Finale in Serie über diese Strecke.
Bei regnerischem Wetter war sein erster Start in Norwegen auch sein erstes 200-Meter-Rennen in diesem Jahr. Der deutsche Hallen-Meister Sebastian Ernst wurde nach 20,70 Sekunden Sechster.
Für den einzigen deutschen Sieg vor 14.800 Zuschauern im ausverkauften Bislett-Stadion sorgte Speerwerfer Matthias de Zordo. Der 23 Jahre alte Vize-Europameister siegte wie schon vergangene Woche in Ostrau mit 83,94 Metern vor dem Südafrikaner Robert Oosthuizen (82,07) und dem Tschechen Petr Frydrych (81,09). Der frühere Weltmeister Tero Pitkämäki (Finnland) wurde nur Fünfter (80,22).
Von den insgesamt zwölf deutschen Athleten überzeugte auch Dreispringerin Katja Demut mit einer persönlichen Saisonbestleistung von 14,17 Metern. Damit sprang die deutsche Serienmeisterin auf Platz vier. Hochspringer Raul Spank konnte seinen Sieg von Eugene nicht wiederholen und belegte mit 2,28 Metern den dritten Rang. Es siegte der höhengleiche Kyriakos Ioannou aus Zypern.
Ansonsten gab es aus deutscher Sicht vor allem Enttäuschungen. Stabhochspringerin Carolin Hingst leistete sich schon bei ihrer Einstiegshöhe von 4,20 Metern drei Fehlversuche. Die wegen Achillessehnen-Problemen erst verspätet in die Saison gestartete Verena Sailer lief über 100 Meter in 11,46 Sekunden auf den siebten und letzten Platz. "Es läuft noch nicht so, wie ich das möchte", sagte die Europameisterin. "Aber die Saison ist noch sehr, sehr lang. Ich werfe die Flinte nicht ins Korn. Es kommt darauf an, zum Saisonhöhepunkt fit zu sein."
Weitsprung-Europameister Christian Reif verpasste mit 7,71 Metern das Finale der besten Acht. Diskuswerfer Martin Wierig wurde mit 61,16 Metern Achter. Auch Kugelstoßerin Nadine Kleinert belegte mit 18,50 Metern nur Platz fünf. Zwei weitere Weltjahresbestzeiten stellten der Kenianer Paul Koech über 3000 Meter Hindernis (8:01,83 Minuten) und die Marokkanerin Halima Hachlaf über 800 Meter (1:58,27) auf. Weltmeisterin Caster Semenya aus Südafrika lief in 1:58,61 Minuten auf Platz drei.
Quelle: dpa
Tim schrieb:
am 11. Juni 2011 um 09:45:33
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Bolt
Wer denkt der läuft ohne Medizin dem ist nicht zu helfen....
Lächerlich zu glauben das er sauber ist . Die Leichtathletik ist noch
kränker als der Radsport und dann gibt es noch Leute die diesem laufenden Dopingfass zu jubeln. Naiv nennt man sowas.....
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