28.10.2011, 08:03 Uhr | t-online.de / ngo
Die Formel 1 ist in Indien angekommen. Mit dem Trainingsfreitag auf dem Buddh International Circuit startete das nächste Kapitel von Bernie Ecclestones "Osterweiterung". Auf dem nagelneuen Rundkurs sorgten Lewis Hamilton im ersten, sowie Felipe Massa im zweiten Training für die schnellsten Runden. Hamilton konnte sich aber nicht lange freuen: Der Brite bekam von der Rennleitung eine saftige Strafe aufgebrummt.
Weltmeister Sebastian Vettel musste sich jeweils mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Zu Beginn des ersten freien Trainings gehörte die Aufmerksamkeit der Fans allerdings nicht den Piloten, sondern einem Vierbeiner.
Das Training war noch keine fünf Minuten alt, da wurde es auch schon wieder unterbrochen. Ein Hund hatte sich auf die Strecke geschlichen und drehte die erste Runde auf dem neuen Asphalt. Erst, nachdem dieser eingefangen wurde, konnten die Teams mit dem Training fortfahren. Und was die Zuschauer dann zu sehen bekamen, ließ für das Rennen am Sonntag einiges an Spannung erwarten.
Zwischen den beiden Rennställen Red Bull Racing und McLaren-Mercedes entbrannte ein spannender Kampf um die erste Bestzeit auf dem neuen Parcours. Lange Zeit sah alles nach einer erneuten Dominanz des Weltmeister-Teams um Vettel aus. Doch Sekunden vor Ende des ersten Trainings spuckte ein alter Bekannter kräftig in die Red-Bull-Suppe - zumindest kurzfristig.
Lewis Hamilton unterbot die bis dato gültige Bestmarke Vettels um rund eine halbe Sekunde. Grund zur Freude über seine tolle Runde hatte er aber nicht allzu lange. Er setzte die Bestmarke nämlich unter Gelber Flagge, welche aufgrund des havarierten Boliden von Pastor Maldonado sogar doppelt geschwenkt wurden. Für das Ignorieren der Flaggen bekam Hamilton von der Rennleitung eine Strafversetzung um drei Plätze in der Startaufstellung aufgebrummt. Die gleiche Strafe - für das gleiche Vergehen - wurde auch gegen Sergio Perez ausgesprochen.
Für eine kuriose Szene sorgte im ersten Training Fernando Alonso. Der Spanier hatte Probleme mit seinem Ferrari, rollte im Schneckentempo von der Strecke, stellte seinen Dienstwagen ab - und schaute sich sein eigenes Aus auf einer riesigen Leinwand an.
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Von seiner Strafe sichtlich unbeeindruckt präsentierte sich Hamilton zu Beginn des zweiten Trainings. Schnell setzte sich der Brite an die Spitze des Klassements. Seine starke Zeit wurde aber fast genauso schnell unterboten, wie sie gefahren wurde. Vettel und Felipe Massa verdrängten Hamilton bis auf Platz drei. Doch da war das Training noch lange nicht beendet.
Wie schon die erste, wurde auch die zweite Session unterbrochen. Dieses Mal waren aber keine Hunde, sondern ein heftiger Unfall von Jerome D'Ambrosio der Grund für die Zwangsauszeit. Der Belgier krachte nach einem kleinen Fahrfehler in eine Begrenzungsmauer, konnte dem Wrack aber unverletzt entsteigen.
Während Vettel und Massa an der Spitze die Rundenzeiten immer weiter drücken konnten, hing Michael Schumacher lange Zeit am Ende des Feldes fest. Tests unter Rennbedingungen - also Fahrten mit vollgetanktem Auto - schienen auf dem Plan seines Teams Mercedes GP ganz oben zu stehen. Am Ende lag Schumacher auf Rang 21.
Die Bestzeit im zweiten Training ging schließlich an Massa. Der Ferrari-Pilot zeigte, dass mit seinem Team an diesem Wochenende wieder einmal zu rechnen ist. Hinter dem Brasilianer reihten sich Vettel, Alonso, Hamilton und Webber ein. Adrian Sutil auf Platz sieben war nach Vettel der beste deutsche Fahrer im Feld.
Quelle: t-online.de
Tipsy schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 16:44:04
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In einem freien Land (das ist Ironie)
kann jeder entscheiden, wie er sein Leben gestalten möchte. Wer als im Kreis fahrender
Steuerflüchtling Millionen verdienen kann - nur kein Neid. Würde jeder, der hier kommentiert auch gerne machen, wenn er könnte. Zum Geld an sich: anstatt mühsam Ingeniuer zu studieren und dann im Öffentlichen Dienst zu versauern, hätte ich als z. B. Bordellbetrieber sicher mehr verdient. Ach ja! Ging es hier nicht eigentlich um Rennsport?
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Bad Anke schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 16:22:21
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Bravo, es sollen nur
noch ehrliche Sportler siegen, Steuerflüchtlinge die ihr Heimatland für eine dreckige Hand voll Dollar verraten sind
am Ende sehr gut aufgehoben. Erstaunlich wie viele durch Unwissen und Einfälltigkeit hier immer wieder dumm auffallen ! Reden im Fieber vom Umsatz ohne Einblick im Steuerrecht ! Ein Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette wird von Firmen pro Std. mit 100 € eingesetzt x 1600 Std im Jahr mal 40 = 7,2 Mio Umsatz ! Davon wird alles bis zum letzten Cent versteuert u. i. SozKass. abgef
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Wissender schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 14:51:49
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An MikeMolto
Sie dürfen mir glauben, daß mich - abgesehen von meinen Eltern - auch in der Schulzeit niemand finanzieren musste, zumindest
wenn man die von der Familie gezahlten Steuern ansetzt. Der (winzige) Überschuss in der RV ist entstanden, weil etwas mehr Einnahmen durch die RV-Abgaben eingegangen sind, als für das Budgetjahr erwartet (das plant der sog. Schätzerkreis). Er beträgt allerdings kaum mehr als 1% der Gesamtauszahlungen, resp. ~3% der zugeschossenen Steuermittel zur RV.
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