06.04.2009, 16:31 Uhr
Bleibt wohl beim VfB: Trainer Markus Babbel. (Foto: imago)Markus Babbel wird den VfB Stuttgart wohl auch in der nächsten Saison trainieren. Darauf verständigten sich nach Informationen der Stuttgarter Zeitung der Bundesligist und der Deutsche Fußball-Bund (DFB). Der DFB als auch die Schwaben wollten die Einigung im Fall Babbel allerdings noch nicht bestätigen.
"Die Gespräche mit dem VfB laufen noch. Es besteht die Hoffnung, dass sie in den nächsten zwei Wochen erfolgreich abgeschlossen werden", sagte DFB-Mediendirektor Harald Stenger. VfB-Manager Horst Heldt kündigte ein Ergebnis "in den nächsten zehn Tagen" an. Der frühere Nationalspieler Babbel soll nach dem nach monatelangem Streit angeblich ausgehandelten Modell von Juni an den geforderten Trainerlehrgang in Köln besuchen und gleichzeitig weiterhin die Stuttgarter Mannschaft betreuen.
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Der Tabellenfünfte bestätigte aber auch nicht, dass es im Fall einer Einigung zwischen Verein und Verband automatisch zu einer Verlängerung des vorerst bis zum Saisonende gültigen Vertrages mit Babbel kommen werde. Der 36-Jährige trainiert den VfB seit dem 22. November als Nachfolger des nach der 1:4-Pleite in Wolfsburg entlassenen einstigen Meister-Machers Armin Veh mit einer Sondergenehmigung als Teammanager.
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Ursprünglich hatte der DFB verdienten früheren Nationalspielern wie Lothar Matthäus, Jürgen Klinsmann oder Matthias Sammer die elf Monate dauernde Ausbildung zum Fußball-Lehrer erlassen. Diese Sonderregelung gilt inzwischen nicht mehr. Babbel wäre als Europameister von 1996 eigentlich auch noch in den Genuss dieser Vorzugsbehandlung gekommen. Ihm wurde zum Verhängnis, dass er damals sehr jung war und deshalb das Traineramt erst spät angestrebt hatte. Prominente ehemalige Fußballer, darunter Klinsmann, hatten sich stark gemacht, früheren Profis wie Babbel den Einstieg ins Traineramt zu erleichtern. Sammer pochte dagegen auf die neue, strikte Ausbildung.
Allerdings kommt der DFB den Trainerkandidaten künftig entgegen. Der Lehrgang soll nur noch von Montag bis Mittwoch stattfinden, so dass die Schüler ihre Mannschaft von Donnerstag an betreuen können. Bislang erstreckt sich die Ausbildung über vier Tage in der Woche. Wie die "Stuttgarter Zeitung" meldet, will der DFB Babbel die Möglichkeit bieten, im Fall der Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb vor den Spielen unter der Woche zum Team zu stoßen. Um Babbels Doppelbelastung auszugleichen, vergrößere der VfB in der nächsten Saison zudem seinen Trainerstab. Neben dem bisherigen Co-Trainer Rainer Widmayer solle Alexander Zorniger als Assistent arbeiten. Der 41-Jährige trainiert derzeit den württembergischen Oberligisten Normannia Gmünd.
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Quelle: dpa
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