28.01.2012, 15:48 Uhr
Der Volkswagen-Konzern prüft offenbar Pläne für einen Einstieg in die Formel 1. Wie der Motorsport-Beauftragte des Konzerns, Wolfgang Dürheimer, der "Wirtschaftswoche" sagte, werde er in Kürze dem Vorstand ein Motorsport-Konzept vorlegen, das auch eine Beteiligung an der höchsten Rennklasse vorsieht.
Aufgrund ihrer großen Reichweite habe die Formel 1 laut Dürheimer die "mit Abstand größte Bedeutung". "Sie dominiert die Rennszene in Europa und Asien", weiß der Motorsport-Beauftragte von VW. Auch wenn sich Dürheimer mit Einzelheiten zum angedachten Engagement noch zurückhält, so gilt ein Einstieg als Motorenlieferant als wahrscheinlichste Variante. Beginnend mit der Saison 2014 rüstet die Formel 1 von den aktuellen V8-Saugmotoren auf V6-Turbo-Triebwerke um, was ein künftiges Engagement auch für andere Hersteller zum Thema machen dürfte.
Doch damit nicht genug: Nach Informationen der "Wirtschaftswoche" sieht das anstehende Konzept offenbar vor, im Anschluss an einen Einstieg als Motorenhersteller früher oder später einen bestehenden Rennstall zu übernehmen und ein VW-Werksteam an den Start zu bringen. Gerüchte, wonach es sich dabei um Toro Rosso handeln soll, wollte Dürheimer ebenso wenig bestätigen wie die Vermutung an sich.
Das Thema Formel-1-Einstieg ist in VW-Kreisen alles andere als neu. Bereits seit nunmehr fast zwei Jahren gibt es in unregelmäßigen Abständen derartige Überlegungen. Der Grund, warum es bis dato kein klares Bekenntnis gab, war nicht zuletzt das Veto von Aufsichtsratschef Ferdinand Piech.
Erinnerung an grotesken Grand-Prix von Las Vegas im Jahre 1981. zum Video
Wie Dürheimer offenbart, ist die Formel 1 jedoch nicht die einzige Rennserie, in deren Richtung man bei Volkswagen die Fühler ausstreckt. Auch hinsichtlich der USA gibt es offenbar konkrete Überlegungen, welche ebenfalls Bestandteil des zu erwartenden Konzepts sein werden. Trotz der anberaumten zwei Grands Prix im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" ab 2013, sieht der VW-Motorsport-Beauftragte die Formel 1 in den USA "weit weg von der Wahrnehmbarkeit".
Stattdessen wolle man sich intensiver mit den Themen IndyCar und NASCAR befassen. "Diese Rennserien müssen im Zusammenhang mit einer künftigen Strategie untersucht werden", so Dürheimer, der für seine Vorliebe zum Motorsport generell bekannt ist. Zumindest in Bezug auf die NASCAR wären derartigen Überlegungen im Hause Volkswagen nicht neu. Vor Jahresfrist wurde das Thema ebenfalls intensiv diskutiert, letztlich aber angesichts des Einstiegs in die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wieder verworfen.
Quelle: motorsport-total.com , dapd
Ferdinand schrieb:
am 28. Januar 2012 um 19:32:56
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Bueble Duerheimer
Jetzt gebt doch dem Beuble aus dem Allgäu sein Spielzeug.
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Harald schrieb:
am 28. Januar 2012 um 19:26:51
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ja ja
zum totlachen, jedes Jahr die gleiche bescheuerte Idee. Aber scon die Frage...mit was und wie ist zum lachen bei VW.
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MonsterGP1 schrieb:
am 28. Januar 2012 um 19:24:36
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VW
Was mich an der ganzen Sache wundert ?! Noch kein dummes Kommentar von Gerhard Berger :D
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