09.11.2011, 09:46 Uhr
Stefan Bradl ist seinem Ziel MotoGP-Einstieg ein Stück näher gekommen. Der Motorrad-Weltmeister der Moto2-Kategorie überzeugte in Valencia beim Test einer 800-Kubikzentimeter-Honda aus der "Königsklasse". Das Modell war nicht wie angekündigt die Maschine von MotoGP-Weltmeister Casey Stoner, sondern die Honda des Spaniers Toni Elias aus dem LCR-Team des Italieners Lucio Cecchinello, dessen Crew Bradl betreute. Am Mittwoch stehen weitere Testfahrten auf dem Programm.
Bradl drehte am Dienstag 62 Runden und hinterließ dabei einen hervorragenden Eindruck. Obwohl er mit der in der kommenden Saison nicht mehr zugelassenen Maschine im Vergleich zu den 1000-ccm-Maschinen der etablierten Konkurrenz unterwegs war, wurde er in einer Tageswertung der schnellsten Runde Neunter und war damit bester "800er". Er hatte lediglich 2,144 Sekunden Rückstand auf den tagesschnellsten Dani Pedrosa aus Spanien.
Ob er sich damit noch einmal nachdrücklich für einen Startplatz in der "Königsklasse" empfohlen hat, bleibt abzuwarten. Cecchinello jedenfalls blieb auf der Website des Teams vielsagend, als er mitteilen ließ: "Wir werden in ein paar Tagen mit unseren Sponsoren und Honda unsere endgültige Entscheidung über den Fahrer treffen, der uns im Jahr 2012 vertritt. Bis dahin sind wir der Anfrage von Honda gern nachgekommen und haben Moto2-Weltmeister Stefan Bradl testen lassen in der Hoffnung, dass er die MotoGP-Erfahrung genießt."
Bradl hat nach eigenem Bekunden derzeit nur einen Vertrag von seinem bisherigen Viessmann-Kiefer-Racing-Team vorliegen. Allerdings zögert er noch mit der Unterschrift. Bereits im Sommer hatte Bradl mit Cecchinello verhandelt, allerdings waren die Gespräche nicht zu einem guten Ende gelangt.
Quelle: dpa
Vollvisierhelm schrieb:
am 9. November 2011 um 17:35:12
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MotoGP Test
wenn der Stefan das Ding wirklich im Griff hat, ist es eine Schande, dass sich keine Sponsoren in Deutschland finden lassen, die
ihm eine gute Saison finanzieren. Vielleicht sollte er mal bei Red Bull anklingeln, die haben doch gute Erfahrungen mit einem deutschen Racer.
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Joachim schrieb:
am 9. November 2011 um 15:34:28
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Ich bin begeistert von Bradl
Super,
mit geringem Budget Weltmeister
die Umstellung auf die GP1 ist bestimmt sehr schwer und dann gleich
Schnellster auf der 800er und nur die 1000er waren schneller, da kann man nur den Hut ziehen und das haben bestimmt auch die Kollegen getan.
Ich weiß trotzdem nicht ob ein Umstieg besser ist, da es nicht Ziel sein kann mit zweitklassigem Material hinter der Konkurrenz her zu zuckeln . Ich hoffe Dich Rad an Rad mit Stoner und Rossi erleben zu dürfen, wie damals den Vater gegen Luca Cadalora
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A.D. schrieb:
am 9. November 2011 um 13:48:33
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Die MotoGB macht es richtig
Sie haben erkannt,das immer kleiner der falsche Weg für eine "Königsklasse ist!Sie gehen wieder zurück auf
1000der!In der F1 haben wir in 6 Jahren wahrscheinlich "2 Zylinder"-Einheitsmotoren!
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