01.07.2011, 17:02 Uhr
Im Trainingslager in Österreich war Wladimir Klitschko noch optimistisch, dass David Haye seine Provokationen dauerhaft eingestellt habe. „Ich glaube, tief drin bedauert er sie“, gab Dr. Steelhammer zu Protokoll. Doch der IBF- und WBO-Champion sollte sich getäuscht haben. In London präsentierte Haye vor drei Wochen eine App, in der man bei David Haye’s Knockout seinem Gegner den Kopf abschlagen muss. Und in der Kampfwoche waren dann auch die markigen Sprüche und das T-Shirt mit dem abgeschlagen Klitschko-Kopf wieder mit von der Partie.
Gänzlich überrascht dürfte dies Klitschko nicht haben, schließlich ist Hayes Karriere während seiner erst kurzen Zeit im Schwergewicht davon geprägt zu provozieren – meist mit den ukrainischen Brüdern als Ziel und immer mit Plan.
"Ich habe das gemacht, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, als ich ein Niemand im Schwergewichtsboxen war", erläuterte Haye erst kürzlich der englischen Zeitung "Daily Mail" seine Beweggründe. Der Brite hatte Ende 2008 seine drei Weltmeistergürtel im Cruisergewicht niedergelegt, um in die Königsklasse des Boxens aufzusteigen und dort möglichst schnell einen WM-Kampf zu bekommen.
Hartes Wortgefecht: Klitschko versus Haye Wenige Tage vor dem WM-Vereinigungskampf liefern sich die Boxer verbale Tiefschläge.
Der Erfolg gibt Haye Recht. "Dadurch habe ich fünf oder sechs Noboys auf dem Weg zu einem Titelkampf gegen Nikolai Walujew überholt." Bereits nach dem Kampf gegen den sich weit jenseits seines Zenits befindlichen Monte Barrett bekam Haye seine WM-Chance gegen den Russischen Riesen – und nutze sie.
Zweifel ob seiner Methoden hat Haye nicht. "Mit meinen verrückten Aktionen habe ich Interesse und großes Geld für Walujew und mich kreiert", sagte Haye. "Ich nehme es zur Kenntnis, dass Leute dies geschmacklos oder respektlos finden. Aber ich würde für nichts in der Welt etwas ändern. Das hat mich in die Position gebracht, in der ich heute bin."
Doch warum setzt Haye nun die Provokationen fort, obwohl er sein Ziel erreicht hat? Er ist in dem Vereinigungskampf jetzt finanziell auf Augenhöhe mit Klitschko. Beide Seiten teilen sie die Einnahmen 50:50. Doch um dem körperlich überlegenen Klitschko (7 Zentimeter größer, 8 Zentimeter größere Reichweite, 13,5 Kilogramm schwerer) zu besiegen, gilt es für Haye das Duell in den Köpfen für sich zu entscheiden. In seinen letzten Kämpfen hat Klitschko den Gegner mit seinem linken Jab kontrolliert. Ein Risiko ging er nicht ein.
Haye wird wie schon gegen Walujew auf Konter aus sein. Ein unbeherrscht angreifender Klitschko wäre da natürlich von Vorteil. "Emotionen im Ring sind eher ein Nachteil als ein Vorteil", weiß der 35-Jährige. "Im Ring werde ich ein kaltes Herz und einen klaren Kopf haben", kündigte er deshalb an. Doch spurlos sind die Provokationen Hayes an Klitschko nicht vorbeigegangen: "Es ist schon was persönliches, was ich ihm nicht so einfach durchgehen lassen werde."
Quelle: t-online.de
Rocky schrieb:
am 3. Juli 2011 um 10:01:01
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Klitschko vs. Haye
Also Leute ich bitte euch, dieser Haye ist doch kein Boxer, der sollte sich im Showtanz, oder als Priester versuchen, denn
Tanzen und zum beeten auf die Knie fallen, das kann er super gut. Jedes mal wenn ihn Wladimir gestellt hatte, viel er vor Ehrfurcht auf die Knie. Und die restliche Zeit lief er durch den Ring vor Klitschko davon. Ein Boxerwitz mit einem riesigen Großmaul ist diese Haye und mehr nicht. Hätte er sich wie ein richtiger Mann dem Klitschko im Ring gestellt, dann Amen für ihn!
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Klaus schrieb:
am 3. Juli 2011 um 08:49:05
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Klitschko - Haye
"Boxkampf des Jahres", das ich nicht lache, ich hab da einen Klitschko gesehen dem seine "Rechte" bei 14°
im Stadion scheinbar eingefroren war und einen Luftlöcher schlagenden Haye der in jeder Rund zweimal zum beten auf die Knie gegangen ist. Der Kampf war die Lachnummer des Jahres und beide Boxer sollten sich in Grund und Boden schämen für solch einen Kümpf noch Geld zu nehmen. Wenn ich dafür hätte Eintritt bezahlen müssen hätte ich mich schwarz geärgert.
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Dr. Alexander Carstens schrieb:
am 2. Juli 2011 um 19:23:57
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Wieder mal
Es fängt an zu regnen in HH. Soll immer schlimmer werden. Der Kampf fällt aus. Soll aber erst nach 2 Stunden Werbung im TV bekannt gegeben werden.
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